unsere Tomatensorten

Die folgenden Sorten hatten wir im Laufe der Jahre hier bei uns im Nordosten Deutschlands angebaut. Die Sorten mit Fettschrift sind unsere Favoriten die wir jedes Jahr anbauen. In erster Linie zählt für uns der Geschmack, an zweiter Stelle der Ertrag.

Bloody Butcher
kann am Anbau oder Jahr gelegen haben, aber sie hat uns vom Geschmack und vom Ertrag her nicht zugesagt.

Berner Rose
große Fleischtomate mit sehr kräftig würzigem Geschmack, sehr weich. 2017 hat man uns ein O für ein B verkauft, so dass wir statt vielen Berner Rosen nur Ochsenherz-Tomaten angebaut haben, Diese hatten ordentlich Ertrag aber kamen geschmacklich bei weitem nicht an die Berner Rose ran. Ich hoffe in diesem Jahr 2018 wieder die richtige Berner Rose erwischt zu haben. Diese Tomate bauen wir schon sehr lange an und es gibt nichts besseres, als ein dickes Schnitzel Berner Rose auf dem Butterbrot liegen zu haben 🙂 My very best, zumindest unter den Fleischtomaten.

Ochsenherz
Bestellt habe ich privat bei Onkel Ebay die Berner Rose, bekommen habe ich aber Ochsenherz, was solls, essen kann man die ja auch. Diese Sorte ist eine rote Fleischtomate, recht wüchsig und sehr ertragreich. Deutlich Ertragreicher als die Berner Rose würde ich sagen. Sie neigt zum Grünkragen wenn sie zuviel UV-Licht auf die Mütze bekommt. abgeschattete Exemplare waren ohne Grünkragen und die in der Sonne Stehenden waren teils nur zu 2/3 genießbar.
Geschmacklich nicht unbedingt schlecht, aber gegenüber der Berner Rose oder der Malakithovaya Shkatulka weit abgeschlagen. War interessant aber nicht unsere Sorte.

Malakhitovaya Shkatulka (Gesundheit!)
Danke! eine Grüne Fleischtomate etwas gelblich rötlich marmoriert, mit sehr markantem Geschmack, der auf dem Niveau der Berner Rose liegt. 2017 das erste Mal angebaut wuchs die Sorte sehr kümmerlichlich, hatte wenige, aber sehr große und sehr gute Früchte. Aufgrund des Geschmacks ist diese Sorte in diesem Jahr wieder im Programm, und siehe da, sie wächst prächtig und kräftig. Manchmal liegts eben am Jahr, am Samen oder am Gesang der Waldameise. Bin gespannt wie Sie sich in diesem Jahr 2018 schlägt. Im letzten Jahr hatte ich sie noch als Sorgenkind bezeichnet und wollte sie gar nicht mehr anbauen. Gut das ich es doch tat. Ich mache sie jetzt einfach zum Favoriten aufgeschnitten ist sie ja ein unschlagbares farbenfrohes und leckeres  Prachtexemplar. Ein Vorteil hat Sie noch, sie bildet kaum Geiztriebe und wird weder hoch noch breit, die Sorte kann man enger pflanzen.

Süße von der Krim
Cocktailtomate sehr süß extrem ertragreich und über lange Zeit. Sie ist geschmacklich identisch mit der Angora Super Sweet, hat aber minimal größere Früchte. Momentan my very best, zumindest unter den Cocktailern.

Matina
sehr wüchsig und früh tragend, über die Saison setzte sie allerdings völlig aus k.A. warum. (2015 und 2016 angebaut) Sie legte im Herbst dann nochmal mit Früchten los. Geschmacklich wenig überzeugend. Diese Sorte haben wir ab 2017 gegen die Auriga ausgetauscht, die geschmacklich mehr überzeugte und auch kontinuierlicher „produzierte“. Der Ausfall der Martina muss aber nicht sortenbedingt gewesen sein, es gibt ja vielerlei Parameter an denen dies liegen könnte. Dennoch… Martina ist raus! 🙂

Lukullus
2015 angebaut, war recht enttäuschend vom Ertrag und Geschmack.

Himmelsstürmer
Die heisst nicht umsonst so… schießt schnell hoch, trug dafür allerdings im GWH dann auch erst in einer Höhe,in der man sie schon wieder umlenken muss. Für draußen am Regenfallrohr habe ich sie 2017 nochmal eingeplant. Ertrag war gut, normale Tomatengröße. Geschmacklich ok, löste aber keinen Anflug von Begeisterung aus, wie bei der Berner Rose, Malakitovaya Shkatulka oder der Süßen von der Krim z.B. Bis zu einem Meter war sie die schnellste und kräftigste Tomate bei der Anzucht, Danach gabs allerdings gelbliche Blätter, so dass unten nach dem Entfernen nur noch ein 1m kahler Stiel stehen blieb. Der Trieb schoß aber weiter und alles darüber blieb auch grün. Die Erfahrung haben ich mit 4 Pflanzen an unterschiedlichen Standorten gemacht. Sah eine zeitlang nach einem Sorgenkind aus.

Principe Borghese
Dattelförmige Cocktailtomate, sehr fleischig, wenig Glibber, dafür aber auch etwas mehlig und neutral im Geschmack. Positiv ist die Robustheit und der Massenertrag. Dennoch schafft sie es dauerhaft nicht in unser Gewächshaus oder unters Vordach

Angora Super Sweet
Angebaut 2015 und 2016, sehr süße aromatische Cocktailtomate. 2017 habe ich mich gefragt ob die Süße von der Krim und diese nicht dasselbe ist. Geschmacklich kann ich sie nicht auseinanderhalten und auch vom Ertrag und Aussehen nicht wirklich. Nach meinem Eindruck ist die Süße von der Krim minimal größer, kann aber auch Zufall gewesen sein. Sie wächst auch im Kübel unter unserem Dachvorstand sehr gut .

Humosa
Normalgroße rote Tomate. Sehr wüchsig, in diesem Jahr 2018 das erste Mal angebaut, alle 3 Pflanzen (im GWH, unterm Dachüberstand und im neuen östlichen Wandschrank ) sind groß und kräftig und haben schon ordentlich was dran… Nachtrag: Geschmacklich sehr neutral, etwas langweilig. 2019 geben wir Ihr eine zweite Chance.

Aromastar
Etwas größere Cocktailtomate, dunkle Färbung, sehr kräftiger Wuchs, viel dran pro Rispe, in diesem Jahr 2018 das erste Mal angebaut. Nachtrag: Wow diese Cocktailtomate hat mich echt überzeugt. Die trägt sehr lange wenn andere schon aufgegeben haben und schmeckt dann auch noch gut. Die letzten haben wir 2018 Ende November geerntet. Die Pflanze wächst sehr stark und braucht viel Platz. Der Ertrag war pro Pflanze sehr hoch. Fast überreife Tomaten entwickeln einen Geschmack der an Litschis erinnert. Während die Süße von der Krim sehr süß ist, hat die Aromastar bei gleicher Süße etwas mehr Säure und ist würziger. Die Tomate hat auch im Freiland gut getragen. Die Früchte sind etwas größer als die der Krim-Cocktail-Tomate.Mein absoluter Favorit bislang.

Mutige von der Oder
Soll recht robust sein, momentan bin ich aber weder vom Wuchs noch vom Fruchtansatz angetan, aber sie hat auch noch 4 Monate Zeit mich zu überzeugen. In diesem Jahr 2018 das erste Mal angebaut. Nachtrag: Mutig war sie immerhin… so nahezu ertrags- und geschmacklos zwischen meinen anderen Sorten zu wachsen.

Tschernji Prinz
Könnte auch Rigottis Liebste heißen 🙂 Nach den vielen lobenden Worten steht sie in diesem Jahr 2018 das erste Mal im GHW.
Nee… Neeee Rigotti! Entweder braucht die spezielles Rigottiklima oder mein Gaumen ist des Prinzen nicht würdig. Die schmeckt bei weitem nicht so spannend wie die Berner Rose, oder Shkatulka. Selbst die Ochsenherz fand ich besser. Das GehWeg x Haus hat gesprochen und sagte: Für Prinzen verboten!

Bosque blue
In diesem Jahr 2018 das erste mal angebaut, hübsch rot braun gefärbt, etwas hart, etwas mau. Hat nicht überzeugt.

Blaue Tomate
In diesem Jahr 2018 das erste mal angebaut, wegen der Färbung bin ich häufig drauf angesprochen worden, jedoch ist die Tomate geschmacklich kein Gewinnertyp. Sehr hübsch ist jedoch der rote Stern im Blau, wenn man den Stiel entfernt.

Auriga
eine normalgroße gelbe Tomate, relativ früh, geschmacklich ok, aber nicht der Burner. Bislang war es die beste von uns getestete frühe Sorte, Die Humosa ist noch früher und noch wüchsiger, haben wir aber erst in diesem Jahr angebaut, sofern der Geschmack stimmt, könnte Sie der Ablöser der Auriga werden. Sofern die Gärtnerin auf gelbe Tomaten verzichten kann 😉 Die Auriga hatten wir 2016 und 2017 angebaut, in diesem Jahr 2018 habe ich sie nur mit entnommenem Saatgut angebaut, eine Pflanze hatte sich eingekreuzt und deutlich größere gelbe Früchte mit gleichem Geschmack produziert. die Humosa mag mehr dran haben, aber die Auriga punktet mit etwas mehr Geschmack und dem Aussehen. Komisch… bei den normal großen Tomaten haben wir noch keine Sorte gefunden, die uns geschmacklich beeindruckt hat. Da hilft nur weiter suchen.

Feuerwerk
2019 im Anbau… hochgelobte Fleischtomate

Caspian Pink
2019 im Anbau

Kumato
2019 im Anbau

Mariannes Peace
2019 im Anbau

Wildtomate
v Manfred Hans 2019 im Anbau (Freiland)

Blush Tiger: Favorit der SelfBio-Gemeinde
2019 im Anbau, so sie denn noch aufläuft.

 
Anzucht:
Ich ziehe ab 2018 nur noch im Anlehngewächshaus vor ab Ende März/April. Das spart Arbeit und die Pflanzen sind auch nicht viel kleiner als drinnen Vorgezogene.  Vorgezogen wird in zugekaufter Blumenerde, unser Kompost ist mit Vogelmiere verseucht, zudem sind dort auch Tomatensamen drin, dann weiß ich später nicht mehr was Wildwuchs und was die gewollte Tomate ist. Daher nehme ich hierfür lieber keimfreie Anzuchterde.

 

Merker:
folgende Tomatensorten klingen interessant, daher möchte ich sie in den nächsten Jahren testen.

 

Schwarze Krim: ähnlich der Tschernij Prinz, schmeckte selbst Rigotti im Test besser 🙂

Native Sun: gute Kritiken

Dolce Vita: süß, aromatisch, ertragreich

Kiev: „Große, rote, runde bis längliche Früchte mit hervorragenden Geschmackseigenschaften! Eine hoch wachsende, sehr produktive Sorte aus der Ukraine.

Tjutchev: „Rote, zuckersüße Stabtomaten. 4 – 5 Früchte pro Rispe. Begrenzt wachsende, widerstandsfähige russische Sorte. – 10 kg pro Pflanze möglich“

Reinhards Goldkirsche: Cherrytomate
„Goldgelb, süßaromatisch, rund, herabhängende 30 cm lange Fruchtstände mit bis zu 50 Früchten, sehr ertragreich, früh, pilztolerant. R. Kraft 2001“

Sungold Select II: Cherrytomate
„Gelb-orangefarben, samenecht, gehört zu den wohlschmeckendsten Obsttomaten überhaupt, unübertroffene typische Würze, R.Kraft 1997, nochmals verbesserte Selektion 2002“

Black Cherry: Cherrytomate
„Sensationelle Neuheit aus den USA: Violett-schwarzrote, süßsaftige, große, runde Cherrytomaten, sehr früh und reich tragend.“

Sannmanus Vierländer Platte: echter Tomatengeschmack, Hamburg Liebhabersorte

TommyToe: süßlich, platzfest, Australische Lieblingssorte

Wasa: sehr frühe schwedische Sorte
allerfrüheste Kartoffelblättrige, kleine Früchte, langer Ertrag

Philovita: Freilandtaugliche Cherrytomate mit fester kräftigem Geschmack Quelle: Selfbio

Dorenia: Freilandtaugliche normalgroße Sorte Quelle: Selfbio

Kiev: „Große, rote, runde bis längliche Früchte mit hervorragenden Geschmackseigenschaften! Eine hoch wachsende, sehr produktive Sorte aus der Ukraine.

Tjutchev: „Rote, zuckersüße Stabtomaten. 4 – 5 Früchte pro Rispe. Begrenzt wachsende, widerstandsfähige russische Sorte. – 10 kg pro Pflanze möglich“

Reinhards Goldkirsche: Cherrytomate
„Goldgelb, süßaromatisch, rund, herabhängende 30 cm lange Fruchtstände mit bis zu 50 Früchten, sehr ertragreich, früh, pilztolerant. R. Kraft 2001“

Sungold Select II: Cherrytomate
„Gelb-orangefarben, samenecht, gehört zu den wohlschmeckendsten Obsttomaten überhaupt, unübertroffene typische Würze, R.Kraft 1997, nochmals verbesserte Selektion 2002“

Black Cherry: Cherrytomate
„Sensationelle Neuheit aus den USA: Violett-schwarzrote, süßsaftige, große, runde Cherrytomaten, sehr früh und reich tragend.“

Schmatzefein:
„Ziegelrot, oval, sehr früh, süß-aromatisch, sehr hoher und langer Ertrag, fest, gesund, eine wirklich hervorragende Cherrytomate aus ostdeutscher Züchtung“

Hybrid-2 Tarasenko:
„Außergewöhnliche und reichtragende Neuzüchtung des Russen Tarasenko. Eine Sorte von ungewöhnlicher Fruchtform. Stabtomate (2 m) mit vollkommen durchfärbten, fast dunkelroten Früchten. 2- bis mehrkammerig und mittelgroß. Meist mit Spitze und Neigung zur Herzförmigkeit, teilweis auch etwas oval. Bis 100 g schwer. Oft umfangreiche, fächerförmige Fruchtstände, die zwar das Fruchtgewicht einer einzelnen Tomate senken, doch für Massenerträge sorgen. Es kommt selten vor, dass eine solch schöne und großfrüchtige Sorte so üppige Fruchtstände aufweist. Für Freiland und Gewächshaus geeignet. Samenfeste Sorte, keine Hybride! Gute Widerstandsfähigkeit gegen Braunfäule wurde häufig erwähnt. Ideale Gartensorte, die immer wieder für positive Zuschriften – auch wegen des guten Geschmacks – sorgt. Super Sorte. Ein „Renner“ ersten Ranges.“

 

alte DDR-Sorten:

Grit:

Nadja:

Hellperle:

Harzfeuer:

Tamira: siehe Matina

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