Ideensammler

Wilder Sammelplatz für eigene Ideen, Geklaute Ideen, bzw. Erfahrungen anderer zum Ausprobieren


Birnensorten:

Josefine von Mecheln: lagerfähig bis März

Madam Verte: lagerfähig bis jan

Gräfin von Paris: lagerfähig bis Februar

Esperens Bergamote: lagerfähig bis April

Clapps Liebling: genussreife 8-9

Teltower Rübchen Infos:
ganzjährig im Gwh anbaubar
März bis Mitte April im Freiland
Juli bis 17.August im Freiland.
Pflanze ist frosthart rüben nur leicht anhäufeln für Überwinterung

Trelista:

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Trelista von Plastkon nennen sich diese stapelfähigen Pflanzschalen. Hier 2x das 3-töpfige-Modell zusammengesteckt. wirkt stabil und man kann es auch an einer Kette aufhängen. sehr schöne Alternative zu den Bastelrohren. Der Durchmesser ist ca 35cm 6 Töpfe dann 70 cm hoch. Kostenpunkt 10€ als 3 Teiler, sowie in der gezeigten 6teiligen Kombi dann 20€. feine Sache.

Neue Erkenntnisse aus Lubera-Vortrag/Videos
Wachsen lassen, Ruhe bewahren, nicht kümmern, also wenig 😉
– Himbeeren erst im Frühjahr beschneiden nach Austrieb der jungen Triebe
– Obstbäume gar nicht bis wenig beschneiden, lieber in die Waagerechte oder leicht schräg nach unten binden, dann mehr Fruchtansatz und weniger Wuchertum
– Vierbeere anschaffen 🙂 , nötig sind leider 2 Sorten wenn Fruchtertrag erwünscht. Beeren im Herbst reif wo sonst nicht mehr viel an Obst zu holen ist im Garten
– Kompost erst im zeitigen Frühjahr aufbringen wegen Auswaschung der Mineralien, das mache ich ohnehin schon so, bestätigt mich aber.
– Issai Kiwi hat angenehmen kompakten Wuchs, leider sehr spät evtl bei uns im Norden zu spät? Für unsere Sonnenfalle aber evtl geeignet?
– Purpurna 3 Wochen früher reif, leider zu großer Wildwuchs. für Terrassennähe ungeeignet daher.

gute Erfahreungen Asiasalatmischung „Oriental Mix“ von Reinsaat
ich hatte parallel auch Samen anderer Hersteller die bei Weitem nicht so gut aufgelaufen sind. Angesät habe ich von Nov. bis Februar im KH bei unterschiedlichen Erden. Ich werde daher bei dieser Salatmischung bleiben. Normal bin ich kein Freund von Mix-Saaten aber die enthaltenen sorten sehen so unterschiedlich aus, das sie eindeutig zu identifizieren sind, spätestens nach 8 Wochen.
enthalten sind:
Pak choi (gefühlt meiden meine Blattläuse Asiasalate eher, diese Sorte jedoch nicht so sehr. Die ist genauso oft befallen wie der Feldsalat Verte de Cambrai oder der Kopfsalat Butterhead)
Mizuna
Grün im Schnee
Red Giant
Tatsoi
Rouge metis (diese Sorte ist sehr robust, meiden die Blattläuse und sogar die gefräßigen Raupen, die ich im GwH hatte/hab :/ )
White Celery Mustard: die Sorte ist sehr wüchsig

Salatsorten Salanova
sind angeblich Blattlausresisstent und verarbeiten sich wohl sehr gut. Nur am Schwärmen die Blogger.
Der Salanova ist ein Multiblatt-Kopfsalat. Zwei- bis viermal so viele Blätter gegenüber einem gewöhnlichen Kopfsalat heißt es.
Salanova Descartes grün, sowie noch eine rote Sorte sind bestellt. da bin ich gespannt! 3,99EUR ein Tütchen von diesem Wundersamen.
Nachtrag 10.04.16 – jedes Korn ein Treffer, sind 1A aufgelaufen und wachsen sehr schnell

Asia Salate für ganzjährigen Anbau im Kalthaus:
Grün im Schnee – extrem winterharte Sorte
Red Giant – sehr wüchsig
beide Sorten in der Asia-Salatmischung von Reinsaat enthalten

Kartoffelturm aus Springsack:
lässt sich schrittweise 1m hoch häufeln,
kein aufwendiger Aufbau,
bedingt wiederverwertbar.

Kartoffelsackreihe (meine Anbaumethode 2016):
in Pflanzkübelgroße Plastesäcke mit normaler Erde. Simpel in der Handhabung, da Säcke leicht händelbar.
Sack auf die Schubkarre auskippen ernten. gebrauchte Erde auf Kompost verteilen.
kann ich hinstellen wo Platz ist außerhalb des Gartens. In Reihe aufgestellt mit daraufliegendem Tropfrohr schnell bewässert, weniger Wasserbedarf als im Beet.
Für 2016 habe ich meine Anbaumethode gefunden, bin gespannt 😉
Update 2018:
Ich habe 2017 den Gegentest gestartet mit konventionellem Anbau im Boden. Ganz bewusst habe ich nicht bewässert und der Ertrag stimmte auch. Es macht insgesamt viel weniger Aufwand als die Sackmethode. Diese hat mit viel und auch zwingend notwendigem Bewässern zwar auch sehr gut funktioniert, aber weniger Aufwand für das gleiche Resultat, da sage ich doch nicht nein 😉 Das Hantieren mit der Erde kann ich mir zudem ebenfalls sparen.

Kartoffelturm aus Schilfmatten:
lässt sich schrittweise 1,5m hoch befüllen,
geringer Aufwand beim Aufbau,
3x 4 Kartoffelpflanzen jeweils am Rand platziert, Kartoffeln treiben durch das Schilf
bedingt wiederverwertbar, evtl. mit Edelstahldraht gebunden.
zylindrischer Aufbau bzw, quer auch als Hochbeet denkbar
Nur für Kartoffeln ist mir der Aufwand zu hoch… mit 1/2m³ Erde zu handtieren, nee

weitere Anbaumethode:
Kartoffeln auf den Rasen legen, handvoll Holzkohle dazu, Stroh drüber, fertig.

Kartoffeln im Strohsack:
Stroh/Holzkohle+Kartoffeln, Sack gießen fertig… Häh? Und die Nährstoffe, die normal aus dem Boden stammen? Das ist mir zu schräg irgendwie…

Erdbeerbaum + Salatbaum
die mit Säge und Brenner erstellten Pflanztaschen gefallen mir besser als die übliche Vorgehensweise mit reingeschnittenen Löchern.
Von oben Gießen und alles ist bewässert ist eine schöne Theorie funktioniert aber praktisch gar nicht… oben ist sumpf und unten bleibts trocken, verwende ich lockere und durchlässigere Pflanzerde, so rauscht die mir mitsamt Pflanzen beim Gießen aus den Taschen. In den Etagen habe ich noch mit Aluflechtgewebe + Blähton experimentiert, trotzdem funktioniert das Gießen nur von oben nicht wirklich gut. Dank der nach außen aufgeweiteten Taschen, läuft das Wasser aber am Rohr runter und in die Taschen rein. Mir ist noch zu wenig Masse in den 125er Rohren, was bei großer Trockenheit vermutlich zum Problem wird wenn man nicht täglich gießt. Ein fettes 300mm Rohr wäre hier die bessere Wahl. Kommt irgendwann…
Weiß gestrichen habe ich sie zum Einen wegen der sonst hässlichen Optik „Abflußrohr“ sowie zum Schutz der Wurzeln im Sommer…die werden zu heiß. Bearbeiten lassen die sich sehr gut mit Flex und Flamme.

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Update 19.03.16, das ist doch schon ein unterschied zum obigen Bild, funktioniert super mit dem Salatbaum, zumal dort auch die Raupen nicht hochklettern mögen. Die fressen nur alles was direkt auf dem Boden angepflanzt ist auf… grrrr 😉
Die Rohre haben einen sehr geringen Platzbedarf und funktionieren, zumindest von Winter zum Frühjahr, sehr gut im Gwh.

Kartoffelsorten Merker

Saponiera: groß&unkompliziert
Linda: mittel, fest, sehr guter Geschmack, beliebte Sorte in Deutschland. Update 2018: ist unser Favorit geworden.
Rosara: sehr früh, vorwiegend fest, unkompliziert, guter Geschmack
La Ratte: früh,fest, sehr guter Geschmack, beliebte Sorte in Frankreich
Duke of York – Erstling: sehr früh, blass, guter Geschmack, beliebte Sorte in England
Belle de Fontenay: früh,fest, sehr guter Geschmack
Annabelle: früh, kräftiges gelb, guter Geschmack
Belana: mittel,fest, guter Geschmack, sehr gut lagerfähig
Senna: mittelfrüh, fest, rotschalig, guter Geschmack, gut lagerfähig
Sieglinde: früh, fest, sehr guter Geschmack
Golden Wonder: spät,mehlig, braune Schale (gut unterscheidbar),sehr guter Geschmack, lagerfähig??? wäre dann Die Suppenkartoffel.

hervorgehobene Sorten werden dieses Jahr getestet, durch Ihr unterschiedliches Aussehen gibt es keine Sortenverwechslung.
Fokus bei der entgültigen Sortenauswahl ist:
unkomplizierte, unanfällige Sorten
ordentliche Größe wg. Aufwand bei Zubereitung
besonderer Geschmack
Lagerfähigkeit bei späten Sorten

Ideenmerker Solawi Erweiterung für dunkle Jahreszeit:
Pilzzucht > Bedarf: kühler dunkler Raum, Sägemehl, Kaffeegrund, Sporen
Als Symbioseprojekt möglich. Anlehngewächshaus mit dahinterliegendem Pilzzuchtraum gemauerte Ziegelwände, isoliertes Dach, Nordwand mit Erdaufschüttung.
Vorteile fürs Gewächshaus: Wärmespeicher Ziegelwand (früher frostfrei> Voranzucht Gemüse, Südländisches Obst/Gemüse z.B. Melone)
Vorteile für die Pilzzucht: frostfreier erdfeuchter Raum mit relativ gleichbleibendem Klima, wegen Erdaufschüttung der Nordwand + Isolierung Dach.

Brokkolli 2 Ernten pro Jahr…

1. Aussaat Anfang März

1. Auspflanzung Ende April unter Gaze

Ernte 1.Juli (2019 bestätigt)

2. Aussaat Ende Mai (Freiland Schatten)

2. Auspflanzung Anfang Mitte Juni.

Eine Zwischenpflanzung (Aussaat Anfang April, Auspflanzung Ende Mai, Ernte) wäre ebenso möglich. Quelle: 600 Ratschläge für den Gemüsegarten, Franz Böming

Anbau nächstes Jahr mexikanische Minigurke und Zitronengurke

Noch ein Gartenblog randvoll mit Halbwissen und wozu?

Eigentlich ist es kein Gartenblog sondern nur ein öffentliches Notizbuch, das mehr für uns selbst geschrieben ist als für Andere.

Alles begann mit dem Bau des Gewächshauses. Einen kleinen Garten hatten wir auch früher schon beackert, aber erst die Beschäftigung mit den Möglichkeiten und Grenzen eines Gewächshauses haben mich dazu verleitet mich mehr mit der kalten Jahreszeit und deren Anbaumöglichkeiten zu befassen. Um in der kalten Jahreszeit zeitversetzt zu ernten ist eine zeitversetzte Aussaat nötig. Bevor ich meine Experimente jetzt alle per Zettelwirtschaft notiere, fand ich einen ständig editierbaren Blog dafür geeigneter. Hier kann ich Erfolge und Misserfolge dokumentieren, um letztendlich meinen „Ewigen Gartenkalender“ aus diesen Erfahrungen zu erstellen. Dieser soll uns später als Hilfe dienen was, wann und wie einzusäen / vorzuziehen / auszupflanzen ist. Vieles liest man sich zwar an, vergisst es aber genauso schnell wieder, oder verpennt die richtige Zeit zum Einsäen ect. Hier soll solches Wissen gesammelt werden, damit es mehr Beachtung findet und auch dazu führen soll es praktisch umzusetzen.
Damit auch Andere aus meinen Fehlern und (hoffentlich) Erfolgen lernen können, oder evtl. einen hilfreichen Tipp beisteuern, dafür ist dieser Blog öffentlich.
Das andere Wozu erklärt sich aus dem Wunsch sich etwas mehr aus dem eigenen Garten zu ernähren. Der Modebegriff Selbstversorgung trifft für uns allerdings nicht zu. Es ist eine tolle Vorstellung, jedoch fehlt uns dazu einfach die Fläche und die Zeit. Auf 660m² Grundstücksfläche mit 2 Kindern ist weder von dem Einen noch von dem Anderen viel übrig. Dennoch möchten wir das, was eben geht, auch nutzen und den damit Kindern zeigen, was man sich alles selbst an Essbarem zaubern kann. Vieles beziehen wir auch über den nahen Obst-, und Gemüsehandel, sowie von Biobauern. Was zeitaufwendig und schwierig anzubauen geht überlassen wir lieber Anderen. Wenn Das, was man anbaut auch gelingt, macht es auch mehr Spass.